Was sind In-Vitro-Stecklinge und warum wachsen sie so extrem buschig?
Bei der In-Vitro-Vermehrung (Tissue Culture) wird unter einer Sterilbank die äußerste Wachstumsspitze der Pflanze – das sogenannte Meristem – entnommen, desinfiziert und in einem sterilen Nährstoffgel im Reagenzglas kultiviert. Der größte Vorteil: Viren wie das Hopfen-Latent-Viroid (HLVd), Bakterien, Pilzsporen und Schädlinge haben keine Chance. Gleichzeitig wird die biologische Uhr einer gealterten Mutterpflanze komplett auf Null zurückgesetzt.
Im Grow zeigt sich sofort ein faszinierender Unterschied zu herkömmlichen Stecklingen: In-Vitro-Pflanzen wachsen von Anfang an extrem verzweigt und bilden ohne aufwendiges Training zahlreiche kräftige Seitentriebe. In Kombination mit unserem Caluma-Setup und der Athena Blended Line (inklusive gezieltem EC-Stacking zu Blütebeginn und Athena Fade in den letzten zwei Wochen) lassen sich so extrem vitale, saubere Durchgänge realisieren.